July 21, 2012 0

Neurolinguistisches Programmieren

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Ich bin neulich auf ein Thema aufmerksam geworden, dass ich hier nun gerne vorstellen möchte. Es handelt sich dabei um das sogenannte Neurolinguistisches Programmieren (kurz: NLP). Was hat denn ein Thema der Psychologie auf diesem Blog zu suchen – mag der ein oder andere sich fragen. Ganz einfach: Der Alltag eines Softwareentwicklers ist von Kommunikation geprägt: Features müssen besprochen, Tests erklärt und Anwendungen beschrieben werden. Und hier kann die Neurolinguistische Programmierung ins Spiel kommen.
Worum es dabei geht möchte ich im volgenden Beitrag erörtern. Da ich mich noch nicht all zu lange mit dem Thema beschäftige kann es durchaus vorkommen, dass ich etwas falsch verstanden habe. In diesem Fall bitte mir einfach einen Kommentar hinterlassen.

Was ist Neurolinguistisches Programmieren?

Neurolinguistisches Programmieren bezeichnet eine – etwas umstrittene – Theorie, welche sich mit zwischenmenschlichen Kommunikationstechniken beschäftigt. Dabei beruht diese besonders auf der exakten Verhaltensbeobachtung sowie auf Erfahrung. Die Definition “neurolinguistisch” verweist hierbei auf das Miteinander von Sprache und physischen Prozessen. Denn die Sprache beeinflusst enorm die Wahrnehmung eines Menschen und somit auch das emotionale und mentale Erleben.
Eingesetzt wird NLP von therapeutischen Bereichen bis hin zu gewissen Verkaufsstrategien – praktisch überall dort, wo professionelle Kommunikation wichtig ist.

NLP handelt von Kommunikation und Sprache

Im Allgemeinen geht NLP den Fragen nach, inwieweit Kommunikation und Sprache das Handeln und Denken des Menschen beeinflussen, was bestimmte Kommunikationsmuster über Menschen aussagen, und wie sie aufgrund dieser Muster von den Mitmenschen wahrgenommen werden. Somit kann NLP dazu beitragen, Kommunikationsprozesse leichter zu verstehen und die Verständigung zwischen Menschen erfolgreicher zu gestalten.

Wer kann von NLP Nutzen ziehen?

Jeder Einzelne kann von NLP profitieren. Zudem reichen die Anwendungsmöglichkeiten regelrecht bis ins Unendliche. Sei es, um ausdrucksstark zu kommunizieren, sich persönlich oder beruflich weiterzuentfalten oder um eigene Potenziale auszuschöpfen – NLP öffnet Wege, um Horizonte erweitern und Ziele erreichen zu können.
Mittlerweile nutzen zahlreiche Menschen NLP, um verschiedene Einschränkungen in ihrem täglichen Leben überwinden zu können und sich zusätzliche oder ganz neue Verhaltensstrategien anzueignen.
Unter anderem hat sich NLP dabei in folgenden Bereichen sehr bewährt: Im Coaching, in der Wirtschaft (Personalwesen, Management, Verkauf, Beratung, Personalentwicklung), im Gesundheitswesen, im Bereich der Beratung und Psychotherapie, in der Pädagogik, in der Mediation und im Gerichtswesen sowie in der eigenen Persönlichkeitsentwicklung.

Die Vorannahmen

Die Vorannahmen charakterisieren die grundlegenden Standpunkte des NLP. Größtenteils wurden diese von Menschen abgeschaut, die auf ihrem speziellen Gebiet außerordentliche Erfolge erzielten. Daher ist NLP also nicht nur eine kleine Sammlung von wirksamen Werkzeugen, sondern vor allen Dingen auch eine sinnvolle Einstellung für die persönliche Entfaltung und Weiterbildung.
Die zwölf wichtigsten dieser Vorannahmen sind:

  • Die Landkarte kann nicht als Gebiet gesehen werden.
  •  Menschen treffen innerhalb ihres eigenen Modells der Welt in der Regel die für sie möglichst beste Wahl.
  • Jedes einzelne Verhalten wird motiviert durch eine positive Absicht.
  •  Menschen verfügen über sämtliche Ressourcen in sich, um angestrebte Veränderungen an sich vorzunehmen.
  • Der positive Wert eines Lebewesens bleibt grundsätzlich erhalten, lediglich die Angemessenheit seines Verhaltens lässt sich bezweifeln.
  • Bei jeder Art der Kommunikation gibt es weder Fehler noch Defizite. Alles beruht auf Feedback.
  • Der Sinn einer Kommunikation zeigt sich in der Reaktion des Kommunikationspartners.
  • Sobald etwas nicht den gewünschten Erfolg bringt, muss etwas anderes probiert werden.
  •  Widerstand des Gegenübers deutet auf geringe Flexibilität des Beraters hin.
  • Zweck der Kommunikation ist nicht die Absicht, sondern die Reaktion, welche beim Gesprächspartner ausgelöst wird.
  •  Sofern jemand etwas ganz Spezielles schaffen kann, so kann er es einrichten, diese Methode zu modellieren und weiterzugeben.
  •  In einem normalerweise stabilen System überwacht das Element mit der größten Verhaltensflexibilität das System.

Allgemeine Ziele der NLP-Ausbildung

Um NLP erfolgreich anwenden zu können, bedarf es aufgrund der längeren Dauer und der Intensität einer Persönlichkeitsschulung. Dabei zählen zu den generellen Themen:
1): Kommunikative Kompetenz: Verbesserung der Verhaltensflexibilität, Steigerung der Fähigkeit zur Konfliktlösung, bewusstere Steuerung bei Kommunikationsprozessen.
2): Wahrnehmungsfähigkeit: Erkennen von intra- und interpsychischen Verhaltensmustern, Verbesserung der multisensorischen Wahrnehmungsfähigkeit.
3): Förderung der Selbstzufriedenheit und Leistungsfähigkeit: Stärkung von Selbstwert und Selbstsicherheit, Verbesserung der eigenen Organisation und Motivation, Steigerung der Lernfähigkeit und Kreativität.

Weitere Quellen

Nähere Informationen zu NLP sind in zahlreichen Büchern zu finden. Nennenswert sind hierzu beispielsweise:

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